Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Keine Auslandseinsätze!
Der DGB fordert anlässlich des Weltfriedenstages ein Ende des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Das Land brauche Unterstützung beim Aufbau der Zivilgesellschaft. Zudem fordert der DGB, den Umbau der Bundeswehr "zur weltweit aktiven Interventionsarmee zu stoppen und an derWehrpflicht festzuhalten".
Unter dem Motto „Gemeinsam Stärke zeigen“ startet im brandenburgischen Eberswalde am 11. September 2010 zum 10. Mal die „Tour de Tolérance“, die Fahrraddemo für ein tolerantes Miteinander.
Kakao- und Schokoladenbranche
Auf der Konferenz "Netzwerke und Nachhaltigkeit" im Bildungszentrum Oberjosbach werden sich vom 15. bis 17. September 2010 fast 100 Delegierte von 21 Gewerkschaften aus 14 Ländern treffen, um das gewerkschaftliche Netzwerk „cocoanet.eu“ in der Kakao- und Schokoladenbranche zu entwickeln.
Schwerpunkte
SSP Airportgastronomie
„Jetzt reicht’s uns!“ Der Warnstreik am 20. August 2010 zeigte Wirkung.
Nach dem Warnstreik wurde ein Kompromiss gefunden: Die Vollzeitbeschäftigten erhalten im September 2010 eine Einmalzahlung von 230 Euro brutto, im Oktober von 150 Euro netto.
Immer mehr verdienen immer weniger
Laut einer aktuellen Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg Essen ist die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten zwischen 1998 und 2008 um fast 2,3 Millionen gestiegen. Gut jede/r Fünfte habe 2008 für einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle arbeiten müssen.
Nachgefragt bei Thorsten Kalina, Autor der Niedriglohnstudie:
Im Gastgewerbe arbeiten 7,9 Prozent aller Niedriglohnbeschäftigten. Von allen Beschäftigten im Gastgewerbe erhalten 60,5 Prozent Niedriglöhne. Das Gastgewerbe ist damit unter den Branchen mit dem größten Anteil am Niedriglohnsektor die mit dem höchsten Niedriglohnanteil innerhalb der Branche (gefolgt vom Einzelhandel mit 34 Prozent und Ernährungsgewerbe mit 33,3 Prozent).
Auch wenn sich die Lage in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Sachsen, Tschechien und Polen entspannt hat, sind die Schäden enorm. Wie bereits nach der „Jahrhundertflut“ 2002 will der Verein „Gewerkschaften helfen“ auch die vom aktuellen Hochwasser betroffenen Menschen unterstützen. Der DGB Sachsen und die Einzelgewerkschaften rufen deshalb zu Spenden auf:
Verein Gewerkschaften helfen, SEB-Bank, BLZ 300 101 11,
Konto: 1756906400, Stichwort „Hochwasserhilfe 2010“
Info: Tel. 0351/8633 112,
frank.schneider@dgb.de
Auf Initiative des DGB ist im Frühjahr 2010 das parteiunabhängige Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ ausgerufen worden. Es wendet sich gegen einen Systemwechsel in Richtung Kopfpauschale und fordert den Erhalt und Ausbau der solidarischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Im Herbst startet der DGB eine zweite Welle der Kampagne.
Auf www.stoppauschale.de gibt es Infos und die interaktive Möglichkeit, sich an der Kampagne zu beteiligen.
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