Mindestlohn: Chance vertan
Ohne Ergebnis: Der Bundestag hat über den Mindestlohn abgestimmt. Foto: Bundestag, Marc-Steffen Unger
Am Freitag, dem 20. Januar, hat der Bundestag über die Einführung eines allgemeinen Mindestlohnes abgestimmt. Wenig überraschend wurden die Entwürfe der Opposition abgelehnt. Bis auf weiteres werden Dumpinglöhne also weiter staatlich unterstützt.
Minijobs: Beispiel Backgewerbe
Gerade im Backgewerbe: Minijobs verdrängen reguläre Beschäftigung.
Die so genannten "Minijobs" haben in Deutschland seit Jahren Hochkonjunktur. Sie verdrängen reguläre Beschäftigung, auch und vor allem im Backgewerbe. Für die Beschäftigten ist ein Minijob nur ganz selten die von der Politik gewünschte "Brücke in die Erwerbstätigkeit".
Mitgliederzahl
Mitgliederzahlen: Auch in 2011 ein stabiles Ergebnis.
Im sechsten Jahr in Folge steigt die Zahl der erwerbstätigen Mitglieder bei NGG, ihr Anteil beträgt 78,6 Prozent. "Das zeigt die starke Verankerung unserer Gewerkschaft in den Betrieben", würdigt der NGG-Vorsitzende Franz-Josef Möllenberg dieses Ergebnis.
"Gute Lebensmittel" in den Medien
In der Diskussion häufig vergessen: "Hinter" den Lebensmitteln stehen Menschen.
„Fettsteuer“, Antibiotika in Geflügel, steigende Preise für Lebensmittel: Das Thema Ernährung wird in den deutschen Medien gerade (wieder) heiß diskutiert. Über die Menschen im Hintergrund, jene die Essen und Trinken herstellen und verkaufen, hört man dabei zu wenig.
Neues Masterprogramm: "Labour Policies and Globalization"
Noch bis zum 3. März können sich interessierte Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für ein Master Programm der GLU (The Global Labour University) bewerben. Studienorte sind Kassel und Berlin. GLU ist ein globales Netzwerk von Universitäten, Gewerkschaften und der internationalen Arbeitsorganisation ILO (International Labour Organization).
Gäste der NGG: Gewerkschafter aus der Türkei.
Im Rahmen eines gemeinsamen Programms mit NGG informieten sich Vertreter der türkischen Lebensmittelarbeitergewerkschaft Tekgida Is in der ersten Januarwoche über das deutsche Sozial- und Tarifssystem und die Betriebsratsarbeit vor Ort. Mit diesem Engagement will NGG verhindern, dass die Türkei eine gewerkschaftsfreie Zone wird, in der die multinationalen Unternehmen schalten und walten können, wie sie wollen.
Arbeitsmarkt
Jobwunder? Jobs rauf, gute Arbeit runter.
„Niedrigste Arbeitslosenzahl in Deutschland seit 1991“, „Deutsches Jobwunder“ oder „Deutschland: Vorbild für Europa“, so oder so ähnlich titelten rund um den Jahreswechsel wieder viele deutsche Medien. Zu Unrecht: Deutschland erlebt kein echtes Jobwunder.
Foto: Andrea Damm (pixelio.de)
Angesichts sinkender Reallöhne in Branchen wie dem Gastgewerbe fordert der NGG-Vorsitzende Franz-Josef Möllenberg „deutliche Lohnerhöhungen“ zwischen fünf und sechs Prozent ...
Mindestlohn: Forderung erneuert
In einem Interview mit dem Deutschlandradio hat der NGG-Vorsitzende Franz-Josef Möllenberg die geringe gewerkschaftliche Organisation im Gastgewerbe bemängelt und einen gesetzlichen Mindestlohn für alle Branchen gefordert.
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Bereits Mitglied?
NGG ruft dazu auf, sich an Aktionen des Bündnisses Dresden Nazifrei zu beteiligen. Das Bündnis will einen für kommenden Februar geplanten Nazi-Aufmarsch in Dresden blockieren.
Neue Lohnuntergrenze in der Leiharbeit
Flickenteppich Mindestlohn: Bald in 11 Branchen und für 4 Millionen Beschäftigte. Foto: pixelio.de_schoenemann
Hamburg, 20. Dezember 2011. Das Bundeskabinett hat heute die Einführung einer weiteren Lohnuntergrenze beschlossen. Ab dem 1. Januar 2012 gilt auch in der Leiharbeit ein branchenspezifischer Mindestlohn. Betroffen sind rund 900.000 Menschen. Sie verdienen künftig im Osten mindestens 7,01 und im Westen mindestens 7,89 Euro in der Stunde.
Schwerpunkte der aktuellen NGG-Zeitschrift
Auch die NGG unterstützt die sog. "Berliner Erklärung"
Wie Gewerkschaftsvorsitzender Franz-Josef Möllenberg mitteilte, unterstützt auch die NGG die sog. "Berliner Erklärung" und bittet um Beteiligung an einer Online-Petition. Mit der Erklärung fordert ein breites überparteiliches Bündnis dazu auf, endlich wirksame Maßnahmen für mehr Chancengleichheit in der deutschen Wirtschaft zu treffen. Im ersten Schritt soll eine Frauenquote in Aufsichtsräten von 30 Prozent gesetzlich festgeschrieben werden.
26.01.2012
Zum Beschäftigungsbericht 2012 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat …
25.01.2012
Als Skandal hat Michaela Rosenberger, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft …
20.01.2012
Zu der anlässlich der Grünen Woche von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner …
19.01.2012
Vor dem Start der Grünen Woche hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft …
30.11.2011
Für die Tarifrunde 2012 hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten …
29.11.2011
Erhöhung der Minijob-Grenze „Minijobs sind grundsätzlich der falsche Ansatz. Ob 50 Euro …
27.11.2011
Zur Wiederaufnahme eines NPD-Verbotsverfahrens