Tarifrunde Coca-Cola 2015

Auf dem Wunschzettel: Weniger Beschäftigte - noch flexibler

Erste Tarifverhandlung bleibt ohne Ergebnis

Die Verhandlungen über neue Tarifverträge bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG haben begonnen.

13.12.2014

Vom 10. bis 12. Dezember sind in Berlin die Große NGG-Tarifkommission aus Vertreterinnen und Vertretern aller Standorte der Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG und die Arbeitgeberseite zur ersten Tarifverhandlung zusammengekommen. Im Laufe der Verhandlung wurde schnell deutlich: Am liebsten wäre es dem Management der CCE AG, wenn ihre Verhandlungspartner einen Blankoscheck für den weiteren Stellenabbau ausstellen würden.

Weniger Beschäftigte, noch flexibler

Wirklich konkret sind die Arbeitgeber in der ersten Tarifverhandlung noch nicht geworden. Aber sie haben einen "Wunschzettel" für die Zukunft der CCE AG verfasst, der nichts Gutes ahnen lässt: Begriffe und Schlagwörter wie "Anpassungen der Infrastruktur" und "bundesweite Versetzungsmöglichkeiten", oder "Zentralisierung" und "Automatisierung", lassen durchblicken, wo die Reise hingehen soll: Das Management will weniger Beschäftigte, die noch flexibler einsetzbar sein sollen als bisher.  

In der zweiten Tarifverhandlung vom 26. bis 28. Januar 2015 werden die Arbeitgeber genauer erklären müssen, wie die angekündigten Umstrukturierungen aussehen sollen. Und die Beschäftigten werden bereit sein, darauf in angemessener Art und Weise zu reagieren. Verhandlungsführer Freddy Adjan: "Per Tarifvertrag will die CCE AG die Rahmenbedingung dafür festzurren und so für Ruhe in den Betrieben sorgen. Das ist mit uns nicht zu machen. Wir erwarten eine harte Auseinandersetzung und sind dafür bereit. Wir werden keinen Blankoscheck für den Stellenabbau ausstellen.“    

Pressemitteilung vom 12. Dezember 2014

Flugblatt Nr. 8   

 

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Diesen Artikel...

Schließen

Artikel versenden

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Deine E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die NGG die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die NGG die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu merken.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu kommentieren.

Service und mehr

NGG vor Ort

NGG ist, wo Du bist - mit einem Büro in Deiner Nähe

NGG vor Ort

Jetzt Mitglied werden!

Werde Teil einer starken Gemeinschaft, werde Mitglied der Gewerkschaft NGG!
Vorteile für Mitglieder

Artikelarchiv

Alle Artikel zu allen Themen und Branchen.

Zum Artikelarchiv