Lebensmittel und Politik

"Wir brauchen keine Zuckersteuer"

NGG-Vorsitzende zu Besuch bei Zentis in Aachen

Bei ihrem Besuch beim Traditionsunternehmen Zentis in Aachen hat Michaela Rosenberger der Forderung nach einer Zuckersteuer einmal mehr eine Absage erteilt.

28.07.2015

Bei ihrem Besuch bei der Aachener Traditionsfirma Zentis am Montag, den 27. Juli, hat Michaela Rosenberger, Vorsitzende der NGG, einmal mehr die regelmäßig wiederkehrende Forderung nach der Einführung einer "Zuckersteuer" abgelehnt. "Mit Steuern, Verboten und Bevormundung wird es keinen Bewusstseinswandel geben", so Rosenberger. Nicht vermeintlich ungesunde Lebensmittel seien der Grund für Übergewicht und seine Folgekrankheiten, sondern fehlende Bewegung und eine unausgewogene Ernährung. "Problematisch sind nicht die Lebensmittel, sondern die Häufigkeit ihres Konsums."  

Der Besuch bei Zentis in Aachen, für Michaela Rosenberger ein "Top-Arbeitgeber der Lebensmittelbranche", war der Auftakt zu einer Reihe von Ortsterminen der NGG-Vorsitzenden bei unterschiedlichen Unternehmen aus dem Organisationsbereich der NGG in diesem Sommer. In Aachen arbeiten an zwei Standorten rund 1260 Beschäftigte für Zentis.

Die NGG-Vorsitzende verwies u.a. darauf, dass die Lebensmittelproduktion mit ihren rund 600.000 Beschäftigten die viertgrößte Industriebranche in Deutschland ist und dass Lebensmittel noch nie so sicher wie heute hergestellt wurden. „Gute und sichere Produkte, die mit guter Arbeit entstanden sind, müssen aber auch ihren Preis haben. Dem Handel und dem Verbraucher müsse klar werden, dass hochwertige Lebensmittel nicht zu Niedrigstpreisen zu haben sind.“

Am Mittwoch, den 29. Juli 2015, besucht Michaela Rosenberger gemeinsam mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, Nestlé Wagner im saarländischen Nonnweiler.       

Pressemitteilung Michaela Rosenberger, 27. Juli 2015

 

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