Lebensmittel und Politik

NGG lehnt „Zuckersteuer“ ab

Rosenberger: Höhere Steuern machen niemanden gesünder

In Maßen genießen nicht in Massen. Foto: Fotolia.com/Marius Graf

27.05.2016

Die Gewerkschaft NGG lehnt den neuerlichen Vorschlag der verbraucherpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Süßwaren, Getränke oder andere zuckerhaltige Lebensmittel mit 19 statt wie bisher mit sieben Prozent zu besteuern strikt als Irrweg für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ab. „Es gibt keine ungesunden Lebensmittel. Eine unausgewogene Ernährung und mangelnde Bewegung führen zu Übergewicht und seinen Folgekrankheiten. Mit einer ‚Zuckersteuer‘, Verboten und Bevormundung wird es keinen Bewusstseinswandel bei der Ernährung geben. In Maßen genießen, nicht in Massen. Darauf kommt es an. Problematisch sind nicht die Lebensmittel, sondern die Häufigkeit ihres Konsums“, sagte die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger.

Notwendig seien sachliche Aufklärung und die Vermittlung von Kompetenzen schon in jungen Jahren sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Nahrungs- und Genussmitteln. Darüber hinaus sei die Erhöhung der Lebensmittelpreise durch eine „Zuckersteuer“ diskriminierend. Sie würde insbesondere sozial schwache Familien treffen.

 

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