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"Andere Hotels sollten sich das ersparen"

Die Hotel-Kette Maritim will der AfD keine Räumlichkeiten mehr vermieten.

Die Hotelkette Maritim will vorerst keine Räumlichkeiten mehr an die "Alternative für Deutschland" vermieten. (Logo: www.maritim.de

16.02.2017

Die Hotelkette Maritim wird an die „Alternative für Deutschland“ (AfD) vorerst keine Räumlichkeiten mehr vermieten. Das teilte die Geschäftsführung am Dienstag in einer Stellungnahme mit. In den letzten Wochen war es zu massiven Protesten gegen die Management-Entscheidung gekommen, der AfD das Kölner Maritim Hotel als Veranstaltungsort für ihren bevorstehenden Bundesparteitag zur Verfügung zu stellen.

Eine Branche, international wie kaum eine andere

Michaela Rosenberger, NGG-Vorsitzende, begrüßte diese „überfällige Entscheidung im Sinne der Beschäftigten, die in den letzten Tagen viele ungerechtfertigte Anfeindungen ertragen mussten.“  Rosenberger: „Die Branche ist so international wie kaum eine andere – in deutschen Hotels arbeiten Menschen aller Hautfarben und Religionen. Die Geschäftsleitungen sollten ihre Mitarbeiter nicht in die missliche Lage bringen, Gastgeber für eine Partei sein zu müssen, die Hass auf Menschen anderer Herkunft und Religionen schürt und unser Land spalten will. Andere Hotels sollten sich die von Maritim in Köln gemachten Erfahrungen ersparen und keine Räume an fremdendfeindliche Parteien und Organisationen wie die AfD vermieten.“  

 

1 Kommentare

  1. D. Reimann vor 4 Tagen
    In Halle/Saale können keine Mitarbeiter deswegen in eine missliche Lage geraten.
    Ihnen wurde allen Ende 2015 gekündigt, um das Hotel für 3 Jahre als Flüchtlingsunterkunft an das Land zu vermieten.
    Ab März 2017 wird das Objekt übrigens auch nicht mehr als Flüchtlingsunterkunft verwendet!

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