Tarifabschlüsse

Flugblätter zu Tarifabschlüssen

Mindestlohn

NGG will Mindestlohn für die Fleischbranche

Um auch für die Fleischbranche die Voraussetzungen für einen Mindestlohn zu schaffen, hat NGG die Verbände der Fleisch- und Geflügelwirtschaft Mitte Oktober 2007 in einem Schreiben dazu aufgefordert, einen bundesweit geltenden Tarifvertrag abzuschließen und gemeinsam die Aufnahme der Fleischwirtschaft in das Entsendegesetz zu beantragen.

Hintergrund sind die unhaltbaren Zustände in der deutschen Fleischwirtschaft: Tarifbruch, Lohndumping, Werkverträge, illegale Beschäftigung haben ein nicht mehr erträgliches Ausmaß erreicht. Das eigentliche Ziel – einen gesetzlichen Mindestlohn für alle Branchen – verliert NGG dabei nicht aus den Augen.

Schreiben an Verbände der Fleisch- und Geflügelwirtschaft, hier: Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie

Dönerbranche

Erster „Döner-Betriebsrat“

In der Herstellung von Döner-Spießen arbeiten bundesweit mehr als 10.000 Menschen.

Fleischerhandwerk Bayern

Gemeinsam für Mindestlohn

Die Wettbewerbsbedingungen für die 5.000 Betriebe mit 40.000 Beschäftigten im bayerischen Fleischerhandwerk werden ruinöser.

Europäischen Fleischsektor

Beschäftigungsförderung

Gemeinsame Erklärung  „Zur Förderung der Beschäftigung im europäischen Fleischverarbeitungssektor“ angenommen

Schwarzarbeit

Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Am 28. Juni 2007 haben das Bundesministerium der Finanzen, die Verbände der Fleischwirtschaft, die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß (ANG), die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und die Gewerkschaft NGG sich zu einem „Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Fleischwirtschaft“ zusammengeschlossen.

Financial Times Deutschland

„Hängepartie im Schlachthof“

In einem Hintergrundartikel berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) über die prekäre Lage auf deutschen Schlachthöfen, wo laut Ermittlungen des Zolls eine Zunahme illegaler Beschäftigung osteuropäischer Mitarbeiter und Lohndumping zu beobachten sei.

Möllenberg für stärkere Strafen nach Gammelfleisch-Skandal

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, hat nach dem jüngsten Gammelfleisch-Skandal einen Bewusstseinswandel der Verbraucher gefordert. "Es gibt einen Zusammenhang zwischen miesen Arbeitsbedingungen an Schlachthöfen oder in gastgewerblichen Einrichtungen mit Lohndumping und Verbraucherverhalten", sagte Möllenberg im Deutschlandradio Kultur. Mehr unter www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/539026/

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