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Schlacht- und Fleischverarbeitungsbranche

Branchenbericht 2009 einschl. 1. Halbjahr 2010

Erfreulicher Umsatzzuwachs trotz konjunktureller Krise


2009 war für die Fleischbranche vom Umsatz her gesehen ein erfreuliches Jahr. Der Umsatz kletterte um 1,7 Prozent auf 31,4 Mrd. EUR. Der Umsatz im Ernährungsgewerbe schrumpfte um 4,2 Prozent. Der Umsatzanteil am gesamten Ernährungsgewerbe beträgt rd. 23,5 Prozent. Im ersten Halbjahr 2010 nahm der Umsatz in der Fleischbranche um 1,6 Prozent ab.
 

Die SB-Ware blieb bei den Verbrauchern hoch im Kurs und prägte weiterhin einen Trend in der Fleischbranche. Die Discounter nutzen die SB-Ware, um sich einen größeren Marktanteil zu verschaffen und den Verbrauchern Frischware anzubieten. Die Folge davon war und bleibt ein verstärkter Preisdruck und Verdrängungswettbewerb nicht nur im Handel sondern besonders auch unter den Herstellern insbesondere bei den Schlacht- und Zerlegebetrieben.

 

Beschäftigtenzahl stagniert
Die Beschäftigtenzahl nahm in 2009 leicht um 0,1 Prozent auf 84.283 zu. Im ersten Halbjahr 2010 schrumpfte die Beschäftigtenzahl um 0,9 Prozent. Im Ernährungsgewerbe stieg die Beschäftigtenzahl um 0,9 Prozent und im ersten Halbjahr 2010 um 1,4 Prozent. Der Beschäftigtenanteil am gesamten Ernährungsgewerbe beträgt rd. 20 Prozent. Dabei ist zu beachten, dass in dieser Zahl auch Teilzeitbeschäftigte enthalten sind.


Dem anhaltenden Strukturwandel begegnete die Branche durch Kooperationen und Fusionen, was sich mittelfristig negativ auf die Beschäftigtenzahl auswirken kann.

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