Am 28. Juni 2007 haben das Bundesministerium der Finanzen, die Verbände der Fleischwirtschaft, die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß (ANG), die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und die Gewerkschaft NGG sich zu einem „Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Fleischwirtschaft“ zusammengeschlossen.
NGG wird die gute Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit diesbezüglich weiter ausbauen. Darüber hinaus fordert sie die deutsche Fleischwirtschaft auf, gemeinsam mit NGG die Aufnahme ins erweiterte Entsendegesetz zu beantragen und einen entsprechenden – bundesweiten – Tarifvertrag über Mindestarbeitsbedingungen in der deutschen Fleischwirtschaft abzuschließen. Dies würde einheitliche Mindestarbeitsbedingungen für alle Unternehmen in der Fleischwirtschaft herstellen und wäre somit wettbewerbsneutral.
Illegale Formen der Arbeitnehmerüberlassung, insbesondere von ausländischen Schlachtkolonnen, würden wesentlich erschwert und ökonomisch unattraktiv. Die Verbände der Fleischwirtschaft haben bisher leider keine Bereitschaft hierzu erkennen lassen.