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Arbeitgeber mauern

Mecklenburg-Vorpommern bleibt Schlusslicht.

"Sie gehören zu den Top 5 im bundesweiten Vergleich des Gastgewerbes und zahlen so niedrige Löhne, dass die Beschäftigten auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Schlimmer noch, sie weigern sich, daran etwas zu ändern.“

 

„Das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern behält die rote Laterne." Scharf kritisiert hat Verhandlungsführer Herbert Grimberg, Vorsitzender des NGG-Landesbezirks Nord, dass der DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern auch in der zweiten Tarifverhandlung kein annehmbares Angebot vorgelegt hat. "1.124 Euro brutto als Mindestgehalt für eine Laufzeit von zwei Jahren - damit würde die Schere zu den anderen Bundesländern weiter auseinander gehen", so Grimberg.

 

NGG fordert, die unterste Lohngruppe in einem Zeitraum von drei Jahren auf mindestens 7,50 Euro anzuheben, die anderen Tarifgruppen entsprechend.

Selbst das Angebot der Gewerkschaft NGG, die Ausbildungsvergütungen sofort zu erhöhen, um ein Zeichen zu setzen, lehnten die Arbeitgeber kategorisch ab.

Trotz Drängen der NGG konnte ein neuer Verhandlungstermin noch nicht vereinbart werden.

 

Zum Vergleich: In Baden-Württemberg werden für ausgebildete Fachkräfte 1.799 Euro gezahlt, in Berlin beträgt das Mindestgehalt 1.334 Euro.
 

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