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NGG für vernünftige Rahmenbedingungen der Gastronomie

Nicht nur als Tarifvertragspartei oder Fachorganisation für die berufliche Bildung ist NGG aktiv; gerade bei den politischen Rahmenbedingungen für die Arbeit im Gastgewerbe gibt es einiges zu tun!

Da ist z.B. die zum Teil arbeitsplatzgefährdende steuerliche Förderung von Großprojekten in den neuen Bundesländern zu sehen, aber auch die ungerechte Besteuerung gastgewerblicher Angebote mit ungleichen Mehrwertsteuersätzen in der Europäischen Gemeinschaft. Die hohen Abgabensätze auf diese arbeitsplatzschaffende Brache sind arbeitsmarktpolitisch schädlich.

Weiter fordert die NGG, dass die Belange des Hotel- und Gaststättengewerbes, der viertgrößten Branche in Deutschland, in der Politik stärker beachtet werden und entsprechend Berücksichtigung finden müssen. Dies muss sich beispielsweise in der Ausarbeitung von Ferienordnung widerspiegeln, aber auch im Ansehen und der Akzeptanz von Berufen im Gastgewerbe. Um hier eine stärkere Verbindlichkeit von Können und Wissen zu erreichen, setzt sich die NGG wie der DEHOGA für eine Sachkundeprüfung der gastronomischen Unternehmer ein.

Nach langen Mühen gelang es uns endlich bei den Politikern die Einsicht zu schaffen, so dass die unsoziale und ungerechte Trinkgeldbesteuerung ab 1.1.2002 beseitigt worden ist. Vorher wurde das Trinkgeld, das Dankeschön der Gäste, wie normales Einkommen besteuert – jetzt ist es steuerfrei, so wie die Gäste es auch meinen! Ein Erfolg, der ohne die ständige und langwierige Arbeit von NGG auf allen politischen Ebenen nicht möglich gewesen wäre!

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