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Forum Brauwirtschaft vom 1.-3. März 2010

Brauer fordern bundeseinheitlichen BRTV

Rund 80 Betriebsräte nahmen am Brauforum teil

„Wir haben gute Vorschläge für einen neuen Bundesrahmentarifvertrag (BRTV) und werden uns gegen mögliche Versuche der Arbeitgeber, die Belegschaften zu spalten, wehren“, erklärte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Claus-Harald Güster am 3. März 2010 auf dem NGG-Forum Brauwirtschaft im Bildungszentrum Oberjosbach (BZO).

 

Die Arbeitgeber hatten den BRTV am 26. Februar gekündigt und eine deutliche Absenkung der Löhne für große Mitarbeitergruppen gefordert. Alle TagungsteilnehmerInnen waren sich einig, am Ziel eines bundeseinheitlichen BRTV festzuhalten und moderne Belastungsprofile einzuführen.

 

Sie seien bereit, sich in ihrem Kampf gegen mögliche Spaltungsversuche durch gemeinsame Aktionen und über Unternehmensgrenzen hinweg gegenseitig zu unterstützen. Eine Teilnehmerin erklärte: „In der jetzigen Lage kann uns nur noch die Gewerkschaft helfen und deshalb müssen wir sie stärken, sonst gehen die Beschäftigten baden.“

 

Weiterer Schwerpunkt des Brauforums war das Thema Leiharbeit: aus nationaler und internationaler Sicht. Thematisiert wurden überdies die Arbeitsplatzvernichtung beim Braukonzern AB InBev, Konzepte zur Altersvorsorge und der praktische Nutzen des „DGB-Index Gute Arbeit“ für eine nachhaltige Betriebsratsarbeit.

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