Getränkeindustrie

Erster Warnstreik bei Vivaris

Die Beschäftigten bei Vivaris wollen sich nicht mit 1,58 Prozent abspeisen lassen.

Mehr als sechzig Beschäftigte beteiligten sich am frühen Montagmorgen an einem zweistündigen Warnstreik beim Getränkehersteller Vivaris im emsländischen Haselünne. Die NGG-Tarifkommission kämpft in Haustarifverhandlungen für 4,8 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Nötig wurde der Arbeitskampf, weil der Arbeitgeber mittlerweile versucht, die Beschäftigten mit wechselnden und reduzierten Angeboten hinzuhalten. Doch eine Entgeltsteigerung von 1,58 Prozent im Gesamtvolumen, so das geschrumpfte Angebot des Arbeitgebers in der dritten Verhandlungsrunde, will die Belegschaft nicht hinnehmen. Sie ist stolz darauf, dem Arbeitgeber die rote Karte gezeigt zu haben: „Wir wollen ernst genommen werden und ein vernünftiges Angebot erhalten. Mit 1,58 Prozent kann man uns nicht abspeisen!“

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