Tabakverarbeitung

Branchenbericht 2007

Branchenprobleme zu Lasten der Beschäftigten


2007 war die Tabakbranche, zu der die Cigaretten-, die Zigarren- und die Rauchtabakindustrie gehören, ebenso wie viele Branchen des Ernährungsgewerbes verstärkt von strukturellen Veränderungen betroffen. Die Gesundheitskampagne insbesondere die Diskussion um Rauchverbote, die Steuererhöhungen sowie auch der Cigarettenschmuggel prägten im Wesentlichen das Bild. Im abgelaufenen Jahr wurde der Preisdruck im Cigarettenmarkt zwischen Hersteller- und Handelsmarken nicht weiter angeheizt. Eine Studie besagt außerdem, dass der Verbrauch unversteuerter Cigaretten im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Drittel zugenommen hat. Die Zahl der geschmuggelten oder in Nachbarländern erstandenen Cigaretten wäre damit auf etwa 25 Milliarden Stück angestiegen.


Des Weiteren musste die Tabakindustrie in dreieinhalb Jahren fünf Steuererhöhungen verkraften, die Preisanhebungen notwendig machten. Die erhofften staatlichen Mehreinnahmen durch die Tabaksteuer beginnen allmählich zu greifen.


Abwärtstrend beim Umsatz


Der Umsatz (ohne Umsatzsteuer, einschließlich Tabaksteuer) war in 2007 im Gegensatz zum Vorjahr wieder rückläufig und sank um 3,5 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro.


Beschäftigtenzahl sinkt stetig


Die Zahl der Beschäftigten ging auch im Jahresvergleich 2007 zu 2006 auf 10.438, also um 2,8 Prozent, zurück. Die Beschäftigtenzahl wurde nicht in Vollzeitbeschäftigte umgerechnet.

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