Südzucker: Interessenausgleich und Sozialplan

Nach 13 Verhandlungsrunden konnten für die rund 300 Südzucker-Mitarbeiter, die von der Schließung der Werke Regensburg und Groß-Gerau zum 28. Februar 2008 betroffen sind, am 9. August 2007 ein Interessensausgleich und Sozialplan abgeschlossen werden.

 

Das Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze bei Südzucker zu erhalten, wurde erreicht:
173 Kolleginnen und Kollegen erhalten ein Weiterbeschäftigungsangebot - entweder an ihrem bisherigen Standort oder in anderen Unternehmen der Südzucker AG.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in andere Werke wechseln, erhalten Kilometergeld bzw. Umzugsbeihilfe sowie eine Sicherung ihrer Tarifgruppe für mindestens fünf Jahre.

Diejenigen, die nicht vermittelt werden, unterstützt eine so genannte Auffanggesellschaft: Dort können sich die Ex-Mitarbeiter für andere Berufe qualifizieren, bei 80 Prozent ihres früheren Einkommens. Sie bekommen außerdem eine Abfindung, die sich nach einer Punktetabelle errechnet.
Es konnte auch erreicht werden, dass alle Auszubildenden ihre Ausbildung bei Südzucker fortführen oder in ein anderes Unternehmen in der Region vermittelt werden.

Erstmals ist es für die Südzucker-Beschäftigten der Jahrgänge 1952, 1953 und 1954 möglich, Altersteilzeit zu vereinbaren.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, bis wir für alle unsere Kolleginnen und Kollegen diese Einigung mit dem Südzucker-Vorstand erreichen konnten“, so übereinstimmend die beiden Betriebsratsvorsitzenden Horst Kuhnert (Regensburg) und Willi Pühler (Groß-Gerau). „Zugleich möchten wir uns bei allen Südzucker-Beschäftigten für die Unterstützung bedanken.“

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