Presse

31.05.2017

Zeitler: Beschäftigte haben ein Recht auf gute Rente

Bundesweiter Pendler-Aktionstag „Rente muss reichen“

Hamburg, 31. Mai 2017

Zum Start des Aktionstages „Rente muss reichen“ an bundesweit mehr als 300 Bahnhöfen hat Guido Zeitler, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), gegenüber Pendlern in Hamburg die Forderung nach einem Kurswechsel in der gesetzlichen Rente bekräftigt. „Wir müssen verhindern, dass Menschen, die 35 Jahre und länger gearbeitet haben, eine Rente erhalten, die kaum über die Grundsicherung hinaus geht.“

Dazu gehöre der Kampf um anständige Löhne, den die NGG derzeit in der Systemgastronomie führe. „Wir werden es nicht zulassen, dass die Beschäftigten bei McDonald’s, Burger King und Co. mit Armutslöhnen unter neun Euro abgespeist werden sollen. Armutsrenten unter der Grundsicherung wären später die Folge. Darüber hinaus brauchen wir ein Rentenniveau, das es den Menschen ermöglicht, von ihrer Rente zu leben“, sagt Zeitler.

Die Gewerkschaft NGG fordere die Stabilisierung und anschließende Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent. Darüber hinaus müsse der Schutz der Rentenversicherung auf Selbständige ausgeweitet werden. „Auch die solidarischen Elemente der Rentenversicherung wie die Wiedereinführung der Rente nach Mindestentgeltpunkten muss gestärkt werden. Damit wäre für viele Teilzeitbeschäftigte eine höhere Rente möglich. Armutsrenten könnte vorgebeugt werden“, so Zeitler.

„Die Vorschläge des DGB für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik sind finanzierbar und bringen für viele Beschäftigte notwendige Verbesserungen. Die Politik ist aufgefordert zu handeln. Dies werden wir als Gewerkschaften auch einfordern“, bekräftigt der NGG-Vize.

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