Presse

06.10.2017

Rosenberger: „Umsatzrenditen von 20 Prozent sind unverschämt“

Resolution: Gegen die Gier der Konzerne

Hamburg, 6. Oktober 2017

Gegen Renditemaximierung auf Kosten der Beschäftigten in der Ernährungswirtschaft sowie der Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor Beginn der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga ausgesprochen.

Die Konzerne Unilever, Coca-Cola, Nestlé und sein Joint Venture Froneri haben verkündet, ihre Umsatzrendite steigern zu wollen. Unilever verspricht seinen Aktionären mit einem Spar- und Umbauprogramm eine Rendite von 20 Prozent bis 2020. So sollen die Geschäftsbereiche Lebensmittel und Erfrischungen verschmolzen und die Margarine-Sparte verkauft oder ausgegliedert werden.

Die Kurzfristökonomie beeinflusse maßgeblich den strategischen Kurs dieser Konzerne. Renditemaximierung im Interesse der Aktionäre und potenziellen Investoren habe oberste Priorität, heißt es in der Resolution des NGG-Hauptvorstandes. „Das geht zu Lasten der Beschäftigten und der Investitionsbereitschaft. Umsatzrenditen von 20 Prozent sind unverschämt und stehen einem nachhaltigen Wirtschaften diametral entgegen“, hat die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger kritisiert.

Die Gewerkschaft NGG fordere die Lebensmittelkonzerne auf, Verantwortung zu übernehmen und derartige Strategien nicht weiter zu verfolgen. „Erstes Ziel muss es sein, Menschen mit guten und sicheren Lebensmitteln zu versorgen, die Umwelt zu schonen, die Belange der Beschäftigten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu berücksichtigen sowie gute und sicher Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu erhalten“, heißt es in der Resolution.

Resolution - Gegen die Gier der Konzerne

Pressemitteilung als PDF

 

 

 

Diese Pressemitteilung...

Schließen

Artikel versenden

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Deine E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die NGG die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die NGG die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu merken.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu kommentieren.

Pressestelle

NGG-Hauptstadtbüro
Luisenstraße 38
10117 Berlin
Tel.: 030 / 28 88 49 693
Fax: 030 / 28 88 49 699
Email: hv.presse@ngg.net

Service

Alle Pressemitteilungen

Im Presse-Archiv finden Sie alle bundesweiten Pressemitteilungen der NGG.

Alle Pressemitteilungen

Socialmedia

Aktuelle Informationen der NGG erhalten Sie auch bei

Facebook und Twitter