Möllenberg: "Soziales braucht Vorfahrt!“

Düsseldorf - 20. August 2006

"Unternehmen haben auch eine soziale Pflicht und dürfen nicht nur auf Rendite und Aktienkurs schauen. Es ist bedrückend, dass auf der einen Seite Managergehälter in unvorstellbare Höhen steigen und auf der anderen in einem reichen Land wie Deutschland immer mehr Menschen trotz Arbeit in Armut leben." Das hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), am Sonntag auf einer Veranstaltung seiner Organisation in Düsseldorf erklärt.

Möllenberg hat es ausdrücklich begrüßt, dass Ministerpräsident Jürgen Rüttgers kürzlich daran erinnert hat, dass die soziale Gerechtigkeit "nicht hinten runterfallen" dürfe und die Politiker genauer hinsehen sollten, wie die Menschen hier lebten. "Wir brauchen eine neue Wertediskussion", so Möllenberg. Er sei froh darüber, dass mittlerweile auch Bundespräsident Horst Köhler an Manager und Wirtschaftswissenschaftler appelliert habe, den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen.




Mitglied werden

Melden Sie sich hier online an.

Newsletter

Aktuelle Informationen per E-Mail - hier können Mitglieder ngg.aktuell abonnieren.

Dr. Azubi

Stress in der Ausbildung?
Dr. Azubi hilft!

Unser Netzwerk

International:
www iuf.org
In Europa:
www.effat.org

©  Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)  |  wegewerk> wwEdit CMS 3.1.2