Möllenberg: Schwarzen Schafen in der Fleischwirtschaft das Handwerk legen!

Niedernhausen (Taunus) – 8. Februar 2007.

„Schwarzen Schafen, die sich mit illegaler Beschäftigung einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen, muss das Handwerk gelegt werden. Diesen kriminellen Sumpf müssen wir gemeinsam trockenlegen“, erklärte Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), anlässlich der Veröffentlichung der von NGG und Hans-Böckler-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie „Zukunft der Fleischwirtschaft“ in Oberjosbach/Niedernhausen.

Thematischer Schwerpunkt der zweitägigen „Fleischkonferenz“ mit Betriebsräten, Vertretern aus Unternehmen und Politik und der ungarischen Gewerkschaft EDOSZ war der Einsatz von Werksvertragsarbeitnehmern in der deutschen Fleischwirtschaft. Der Vorschlag, ein Gütesiegel zu schaffen, mit dem Arbeitgeber damit werben können, dass sie sich an die gesetzlichen und tariflichen Bedingungen halten, stieß bei den anwesenden Arbeitgebern auf Interesse.

Einigkeit bestand dahingehend, dass die Arbeitsplätze in der Fleischwirtschaft attraktiv sein müssen. NGG-Chef Möllenberg bot den Arbeitgebern an, gemeinsam Arbeitsbedingungen zu schaffen, die sowohl dem Unternehmen als auch den Beschäftigten die Existenz sichern.

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