Michaela Rosenberger: Ministerpräsidenten riskieren die Gesundheit der Beschäftigten im Gastgewerbe

Hamburg – 23. März 2007

„Mit ihrem halbherzigen Kompromiss zum Nichtraucherschutz setzen die Ministerpräsidenten der Länder die Gesundheit des Bedienungspersonals weiter aufs Spiel“, erklärte Michaela Rosenberger, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), heute in Hamburg. Da das Rauchen auch künftig in separaten abgeschlossenen Räumen möglich sein wird, könne zwar der Gast, aber nicht das Bedienungspersonal sich vor den Folgen des Passivrauchens schützen. Die Vorstellung, dass dem Personal ein Weigerungsrecht zum Bedienen in Raucherräumen eingeräumt wird, ist insbesondere in der Gastronomie weltfremd. Den Vorstoß des Landes Berlin, das Rauchverbot dergestalt umzusetzen, dass in den abgeschlossenen Raucherräumen kein Service erfolgen darf, findet daher die volle Unterstützung der Gewerkschaft NGG. „Nur so ist ein wirksamer Gesundheitsschutz realisierbar“, so Michaela Rosenberger.


Ansprechpartner:
Guido Zeitler
Referatsleiter Hotel- und Gaststättengewerbe
Handy: 0160/90 60 29 87

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