Möllenberg: „Wir wollen jeden einzelnen Arbeitsplatz sichern“

Beratung der Betriebsräte der Südzucker AG

Mannheim – 28. März 2007

250 Beschäftigte aus den Zuckerfabriken Groß-Gerau (Hessen) und Regensburg (Bayern) haben gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am heutigen Mittwoch vor der Hauptverwaltung der Südzucker AG in Mannheim gegen die geplante Schließung ihrer Standorte protestiert.

Franz-Josef Möllenberg, NGG-Vorsitzender und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Südzucker AG: „Die Beschäftigten haben mit ihrer Arbeit nicht nur die Zuckerwerke aufgebaut und wettbewerbsfähig gemacht. Sie haben die satten Gewinne der letzten Jahrzehnte gesichert. Wir werden um die Standorte Regensburg und Groß-Gerau und um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. Von der Schließung betroffen wären nicht nur bis zu 380 Beschäftigte, sondern 380 Familien, denen ihre Existenzgrundlage entzogen wäre. Die Südzucker AG darf die offensichtlichen Mängel der ‚Reform’ der Zuckermarktordnung nicht auf diejenigen abwälzen, die am wenigsten dafür können. Die Vernichtung von Arbeitsplätzen ist der falsche Weg.

Wir rufen die Beschäftigten, ihre Familien, die Landwirte, die Kommunalpolitiker und die Bevölkerung der betroffenen Regionen zu einem breiten Protestbündnis gegen die Schließung der beiden Zuckerfabriken auf.

Der Vorstand der Südzucker AG hat mit seiner Ankündigung voreilig gehandelt. Die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der Südzucker AG werden die kurzfristige Einberufung einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung beantragen.“

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