Berlin – 2. Mai 2007.
„Angesichts der Zunahme der Fettleibigkeit und ernährungsbedingter Krankheiten vor allem bei Kindern besteht dringender Handlungsbedarf.“ Mit Nachdruck hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), erneut gefordert: „An den Schulen muss ein Fach Ernährung eingeführt werden. Es reicht nicht aus, nur auf ernährungsbedingtes Fehlverhalten hinzuweisen. Vorbeugende Maßnahmen, Aufklärung und neue Angebote, sein eigenes Verhalten zu prüfen und zu ändern, sind dringend erforderlich. Damit kann nicht früh genug begonnen werden. Kinder und Jugendliche sollten beispielsweise nicht nur lernen, wie frische Lebensmittel zubereitet werden, sondern auch, dass es einen Zusammenhang von Ernährung und Bewegung gibt.“
Möllenberg forderte Verbraucherschutz- und Ernährungsminister Horst Seehofer nachdrücklich auf, auch die vernünftigen Vorschläge seiner Vorgängerin Renate Künast zu berücksichtigen, nicht nur immer wieder Maßnahmen anzukündigen, sondern tatsächlich auch umzusetzen. „In einen nationalen Aktionsplan gehört auch, dass Ernährung ein Schulfach wird.“
Damit erinnert die Gewerkschaft NGG als Gründungsmitglied der „plattform ernährung und bewegung e.V. (peb) an eine schon gegenüber Frau Künast als Bundesministerin artikulierte Forderung.