15. Juni 2007: NGG: Mindestlohn - Regierung muss endlich handeln!

Im Vorfeld des Koalitionsausschusses zwischen CDU und SPD am kommenden Montag hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG), heute an die Bundesregierung appelliert, endlich zu handeln und „keine faulen Kompromisse beim Thema Mindestlohn zu machen.“ Die Aushöhlung des Tarifvertragssystems durch die Arbeitgeber und die Verwerfungen am Arbeitsmarkt nehmen zu.
Möllenberg: „Jetzt muss die Regierung endlich handeln und darf die Augen nicht mehr verschließen. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 7,50 Euro die Stunde sei notwendig, damit Lohndumping aufhöre und eine Sicherung nach unten eingezogen wird.“ Insbesondere Frau Merkel und die CDU/CSU müssen ihren Widerstand aufgeben. Aber auch in Richtung SPD betonte Möllenberg, dass ein fauler Kompromiss nicht zustande kommen darf.

 

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