Möllenberg: Arbeitnehmer steuerlich entlasten, Reiche stärker belasten!

Hannover – 6. Juni 2008.


Auf der Konferenz des NGG-Landesbezirks Nord bewertete Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), es als positiv, dass einige Politiker mittlerweile gewerkschaftliche Vorschläge, wie etwa die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale, aufgreifen: „Das bestärkt uns in unserem Tun und in unserer Überzeugung, dass es nun an der Zeit ist, die wahren Leistungsträgerinnen und Leistungsträger, nämlich die ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer, steuerlich zu entlasten. Wenn der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung deutlich macht, dass der Mittelstand abrutscht – und das sind die Facharbeiter und Angestellten -, dann müssen die Reichen stärker zur Finanzierung herangezogen werden.“

Dazu, so Möllenberg, müssten die Erbschaftssteuer erhöht sowie die Vermögensteuer, die Börsenumsatzsteuer und die so genannte Reichensteuer eingeführt werden: „Das hat nichts mit Populismus zu tun, sondern das entspricht dem Leitbild einer solidarischen Gesellschaft: Starke Schultern müssen mehr für diesen Staat tun und sich nicht, so wie offensichtlich Herr Zumwinkel und andere, durch Steuertricks entziehen.“

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