Banken in die Schranken!
In Berlin und Frankfurt am Main werden das Regierungsviertel und das Bankenviertel am 12. November umzingelt. "Wir werden gemeinsam für eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte demonstrieren. Demokratische Politik hat Vorrang vor ökonomischen Interessen. Banken müssen der Realwirtschaft dienen", heißt es im Aufruf des DGB.
Aktion: Kein Lohn unter 8,50 Euro pro Stunde. Mit den Gewerkschaftsvorsitzenden Michael Sommer (DGB), Klaus Wiesehügel (IG BAU), Berthold Huber (IG Metall), Frank Bsirske, Franz-Josef Möllenberg (NGG). Foto: DGB/Simone M. Neumann
Der 19. Ordentliche DGB-Bundeskongress hat am 18. Mai 2010 in Berlin die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde beschlossen. In dem Antrag forderte er zusätzlich eine „Erleichterung der Voraussetzung zur Erteilung der Allgemeinverbindlicherklärung, die Ausweitung des Entsendegesetzes auf alle Wirtschaftsbereiche sowie eine gesetzliche Regelung, die ein über dem gesetzlichen Mindestlohn liegendes Tarifentgelt in der jeweiligen Branche sichert“.
Das neue DGB-Video.
Die NGG-Delegation. Das Besondere: mit 47 Jahren Durchschschnittsalter die jüngste aller Delegationen. Foto: Ulla Spiekermann