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Bundesfrauenausschuss (BFA)

Der BFA setzt sich zusammen aus jeweils einer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Vertreterin der Landesbezirke, der ehrenamtlichen Vertreterin im Hauptvorstand, der Referatsleiterin für Frauenpolitik und dem zuständigen Mitglied des Geschäftsführenden Hauptvorstandes.

 

Zur Zeit setzt sich der BFA wie folgt zusammen:

Michaela Rosenberger, NGG Hauptverwaltung, stellvertretende NGG-Vorsitzende

Frauen müssen für ihre Rechte und Gleichbehandlung immer noch kämpfen und doppelte Leistung zeigen. Im BFA setzen wir uns dafür ein, diese Hürden in der überwiegend von Männerdenken beherrschten Arbeitswelt und Gesellschaft zu beseitigen.

Birgit Pitsch, NGG Hauptverwaltung, Referatsleiterin Frauenpolitik, Vorsitzende BFA

90 Jahre Frauenwahlrecht,
60 Jahre Gleichstellungsartikel im Grundgesetz,
50 Jahre Gleichstellungsgesetz
- das sind Meilensteine in der Gleichstellung von Frauen und Männern. Und doch – wichtige Ziele, wie die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern sind noch nicht erreicht.
Die Umsetzung dieses, wie auch anderer frauenpolitischer Ziele ist eine wichtige Aufgabe der gewerkschaftlichen Frauenpolitik.

Hiltrud Meßmer, Landesbezirk Baden-Württemberg, NGG Region Schwarzwald-Hochrhein, Vertreterin der Frauen im Hauptvorstand, Privat Sektkellerei Geldermann GmbH, Breisach

Frauen sind die Hälfte der Welt. Sie sollen und müssen auch zur Hälfte teilhaben können. Der Bundesfrauenausschuss ist die richtige Plattform, um frauenpolitische Standpunkte zu entwickeln und in die Organisation zu tragen. Darin sehe ich auch meine Aufgabe im Hauptvorstand.

Manuela Schäffer, Landesbezirk Nord, Gewerkschaftssekretärin, NGG Region Lüneburg

Frauen haben mehr verdient! Entgelt- und Chancengleichheit von Frauen und Männern muss selbstverständlich werden.

Rita Reilein-Wedekin, Landesbezirk Nord, NGG Region Hannover, Maritim Grand Hotel, Hannover

Frauenarbeit hat mich in die NGG gelockt.
Frauenseminare haben mich stark gemacht.
Frauentagungen waren, sind spannend.
Frauengruppen sind für mich zum Auftanken.
BFA, da kann Frau etwas bewegen.

Sabine Alker, Landesbezirk NRW, Gewerkschaftssekretärin, NGG Region Dortmund

Mir ist es wichtig, die Arbeitswelt und die Gesellschaft so zu gestalten, dass Männer und Frauen gleichberechtigt teilhaben können.

Suzann Schmitz, Landesbezirk NRW, NGG Region Ruhr, Nadler-Werke GmbH, Bottrop

Frauenarbeit findet nicht nur am 8.März statt. Bei allen Gelegenheiten nutze ich mein Ehrenamt und meine Position als Betriebsratsvorsitzende, um auf die bestehenden Ungleichbehandlungen von Frauen und Männer hinzuweisen, um so ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewegen. Ein mühsamer, beschwerlicher Weg, aber er lohnt sich.

Regina Schleser, Landesbezirk Bayern, Geschäftsführerin, NGG Region Nürnberg-Fürth

Nur gemeinsam geht’s!

Mit unserer gewerkschaftlichen Frauenarbeit leisten wir einen Beitrag auf dem Weg zur tatsächlichen Gleichstellung von Männern und Frauen im Arbeitsleben und in der Gesellschaft. Im Bundesfrauenausschuss diskutieren wir frauenpolitische Themen, formulieren unsere Forderungen und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Auf dem Gewerkschaftstag 2008 haben wir mit 14 Anträgen wesentlich zur politischen Willensbildung in unserer NGG beigetragen. Bei der Umsetzung der beschlossenen Anträge sind alle gefragt – Frauen und Männer. Gleichstellungspolitik sollte zum selbstverständlichen Bestandteil aller Politikfelder und Gremien der NGG werden. Bei allem Engagement geht es uns jedoch nicht darum gegen „die Männer“ zu kämpfen, sondern für eine Teilhabe von Frau und Mann auf Augenhöhe.

Katharina Faßnacht, Landesbezirk Bayern, NGG Region Allgäu, Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG, Buchloe

In Zusammenarbeit mit den Kolleginnen im Bundesfrauenausschuss möchte ich für unsere Gewerkschaft und in der Gesellschaft erreichen, dass Themen wie z.B. gleiches Entgelt für gleiche Arbeit, Karriereknick wegen Erziehung von Kindern oder Pflege von Angehörigen, Gleichstellung von Männern und Frauen usw. eben keine sog. „Frauenthemen“ mehr sind, sondern auf allen Ebenen unserer Gewerkschaft als selbstverständlich und normal in die tägliche Arbeit einfließen und Berücksichtigung finden.


Wir sind schon ein gutes Stück des Weges gegangen – aber lange noch nicht am Ziel.

Isolde Ries, Landesbezirk Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar, Gewerkschaftssekretärin, NGG Region Saar

Ich setze mich seit nunmehr über 30 Jahren für die Gleichstellung von Frauen ein und werde nicht müde, das auch noch in Zukunft zu tun, bis die Lohndifferenzen verschwunden, nachteilige Behandlungen von Frauen beseitigt und Männer und Frauen unabhängig von ihrem Geschlecht gleich behandelt werden.


Der Bundesfrauenausschuss dient als wichtiges Unterstützungsgremium bei diesem Ziel.

Rosemarie Würtele, Landesbezirk Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar, NGG Region Nordhessen, Stellvertretende Vorsitzende BFA, Fa. Mönnich, Kassel

Am 23.05.1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet, mit dem Artikel 3 Absatz 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“.


60 Jahre Gleichberechtigung für Männer und Frauen? Dieses Verfassungsziel ist bei weitem nicht erreicht worden. Deshalb dürfen wir uns mit dem, was bisher erreicht wurde, nicht zufrieden geben. Die Gleichstellung ist gerade auch für junge Frauen wichtiger denn je. Ich glaube, dass wir Frauen gerade durch unseren direkten Austausch und das gemeinsame Erarbeiten von vielen etwas erreichen können. Wir können es gemeinsam schaffen. Es wird sich von selbst nichts ändern.

Gudrun Wendel, Landesbezirk Baden-Württemberg, Gewerkschaftssekretärin, NGG Region Heilbronn

Die Frauenarbeit im BFA ist für mich eine wesentliche Arbeit in unserer NGG. Der lebhafte Austausch mit unseren ehrenamtlichen Kolleginnen aus den unterschiedlichsten Branchen bietet die Möglichkeit, uns mit den aktuellen betrieblichen Situationen auseinanderzusetzen. Nur, wenn wir für die Kolleginnen in den Betrieben sichtbar machen, dass wir ihre frauenspezifischen Probleme kennen, uns damit auseinandersetzen und Lösungen anbieten, können wir sie aktiv für unsere NGG gewinnen.

Gisela Lindner, Landesbezirk Baden-Württemberg, Region Schwarzwald-Hochrhein, Tartex und Dr. Ritter GmbH, Freiburg

Als ehrenamtliche Kollegin bringe ich meine praktischen Erfahrungen in den BFA ein und arbeite an Lösungen mit, damit in Zukunft spezifische Probleme wie Lohnungerechtigkeit und Chancenungleichheit keine Themen mehr für uns Frauen sind.

Christine Schill, Landesbezirk Ost, Gewerkschaftssekretärin, NGG Region Berlin-Brandenburg

Frauenarbeit in unserer Organisation ist für mich eine wichtige Säule unseres gewerkschaftlichen Wirkens. Für mich ist Frauenarbeit so wichtig, da es uns über diese Arbeit gelingt, Frauen für unsere Ziele zu gewinnen, zu begeistern und zu motivieren. Es ist schön mitzuerleben, wie Kolleginnen über unsere ehrenamtliche Frauenarbeit zu engagierten, selbstbewussten und gleichberechtigten Partnerinnen in der Arbeitswelt werden. Denn nach wie vor ist es nicht selbstverständlich, dass Frauen den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen erhalten und/oder bei Weiterbildungsmaßnahmen weniger Berücksichtigung finden. Unsere NGG und insbesondere die Frauenausschüsse in den Regionen, auf Landes- und Bundesebene setzen sich für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Arbeitswelt ein. Wir legen den Finger in die Wunde. Ich bin stolz eine von ihnen zu sein.

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