Medizin, Forschung, Dosierung von Medikamenten, Gesundheitsprävention – alles ist am sogenannten "Durchschnittsmann" ausgerichtet. Die besondere Spezifik der Frauen wird dabei vernachlässigt.
Das gilt auch für den betrieblichen Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz. Frauen und Männer sind unterschiedlichen Arbeitsumgebungen, Formen von Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. Durch die "geschlechtsneutrale" Betrachtung werden Frauen jedoch beim Arbeits- und Gesundheitsschutz mit den Kollegen gleichgestellt.
Die klassische Frage "Was macht Menschen krank – was hält sie gesund" muß durch eine andere Sichtweise ersetzt werden:
"Was macht Frauen krank, was macht Männer krank – welche Unterschiede gibt es bei Krankheit und Gesundheit zwischen Frauen und Männern, wie haben wir darauf zu reagieren?"
An dieser Stelle werden wir regelmäßig informieren: