Frauen Gesundheit

Medizin, Forschung, Dosierung von Medikamenten, Gesundheitsprävention – alles ist am sogenannten "Durchschnittsmann" ausgerichtet. Die besondere Spezifik der Frauen wird dabei vernachlässigt.

Das gilt auch für den betrieblichen Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz. Frauen und Männer sind unterschiedlichen Arbeitsumgebungen, Formen von Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. Durch die "geschlechtsneutrale" Betrachtung werden Frauen jedoch beim Arbeits- und Gesundheitsschutz mit den Kollegen gleichgestellt.

Die klassische Frage "Was macht Menschen krank – was hält sie gesund" muß durch eine andere Sichtweise ersetzt werden:

"Was macht Frauen krank, was macht Männer krank – welche Unterschiede gibt es bei Krankheit und Gesundheit zwischen Frauen und Männern, wie haben wir darauf zu reagieren?"

An dieser Stelle werden wir regelmäßig informieren:

  • Arbeitsbedingte Risiken für Frauen häufig unterschätzt
    Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (FACTS) hat mit einer Untersuchung belegt, daß sich allen Zielsetzungen von Gleichstellung zum Trotz die Gestaltung des Arbeitsplatzes, der Arbeitsorganisation und der Arbeitsmittel häufig am "Durchschnittsmann" orientiert und damit die Bedürfnisse von Frauen ignoriert.
  • Frauensache Herzinfarkt
    Der Herzinfarkt wird noch immer als typische Männerkrankheit angesehen. Dabei sterben in Deutschland weit mehr Frauen an einem Herzinfarkt als an Brustkrebs.

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