Tarifpolitik braucht den Gender-Blick

Noch immer eine bundesweite Realität: Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen geht weit auseinander. Laut Angaben des statistischen Bundesamtes verdienen Männer bei gleichwertiger Arbeit rund 22 Prozent mehr als ihre Kolleginnen.


Untersuchungen zeigen:

  • die oft bessere schulische und berufliche Qualifikationen von Mädchen schlägt sich nicht im Einkommen nieder.
  • je „weiblicher“ die Branche, um so geringer das Jahreseinkommen von Frauen.
  • Frauen erhalten in gleichen Berufsgruppen weniger Einkommen als Männer.


Die NGG fordert: Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit!


Mit dieser Forderung gehen wir in die Tarifverhandlungen. Auf dem Gewerkschaftstag 2003 hat die NGG einstimmig einen Beschluss zur Solidarischen Entgeltpolitik gefasst. Auf dem Verhandlungsweg etablieren wir:

  • transparente und nachvollziehbare Bewertungsverfahren
  • Anerkennung der spezifischen Anforderungen an frauendominierende Arbeitsplätzen
  • Aufnahme gleichwertiger Anforderungskriterien an typisch männliche und typisch weibliche Tätigkeiten in die Tarifverträge


Wir gehen konkrete Schritte auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit.


Info: www.equalpay.nu , www.frauenlohnspiegel.de

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