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Weiterbildung ist nicht geschlechtsneutral

Wer heute die Möglichkeit hat, sich weiterzubilden, kann sich glücklich schätzen – die betrieblichen Angebote sind dürftig. Hinzu kommt: Die vorhandenen Weiterbildungsangebote wenden sich vorrangig an ohnehin schon hoch qualifizierte Beschäftigte. Wer gut ist, soll noch besser werden.


Die Situation wird dadurch verschärft, dass es so gut wie keine teilzeitorientierten Weiterbildungsmaßnahmen gibt und ausreichende Kinderbetreuung eine absolute Seltenheit ist. Eine Situation, die insbesondere Frauen ausgrenzt.


Um allen Beschäftigten in gleicher Weise die Teilnahme an zusätzlicher Qualifizierung zu ermöglichen, nimmt die NGG das Thema unter die Gender-Lupe.

Es gilt zu untersuchen:

  • Welche Beschäftigungsgruppen haben welche speziellen Interessen?
  • Welches Angebot wird von wem benötigt?
  • Wer hat bisher an welchen Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen?
  • Wie war die Beteiligung von Frauen und Männern?
  • Welches Potenzial kann wie gefördert werden?


Wir müssen aktiv werden, damit sich etwas bewegt!


Info: www.bzo.de (NGG-Bildungszentrum Oberjosbach)

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