Weltgewerkschaftsbund gegründet

In Wien haben sich am 1. November 2006 der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG, engl.: ICFTU) und der Weltverband der Arbeitnehmer (WVA, engl.: WCL) zum Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB, engl.: ITUC) zusammengeschlossen.

Den Zusammenschluss erklärte der bisherige IBFG- und neue IBG-Generalsekretär Guy Ryder mit der Notwendigkeit einer stärkeren Schlagkraft angesichts der Auswirkungen der Globalisierung auf den Arbeitsmarkt. Vorsitzende des IGB ist die Australierin Sharan Burrow, einer ihrer Stellvertreter DGB-Chef Michael Sommer.

Wichtige Ziele der neu gegründeten „Weltgewerkschaft“ sind unter anderem die Durchsetzung der elementaren Menschenrechte und der Kernarbeitsnormen, zu denen etwa der Schutz vor Diskriminierung, das Eintreten gegen Verletzungen des Streikrechts sowie gegen Kinderarbeit gehören.

Der IGB umfasst 306 nationale Gewerkschaften in 154 Ländern und repräsentiert 168 Millionen ArbeitnehmerInnen. Sitz des Dachverbandes wird Brüssel sein.

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