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Niedernhausen (Taunus) - 21. September 2011

Güster: Generationenvertrag neu definieren

Vor zehn Jahren hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) als erste einen Tarifvertrag zur Altersvorsorge geschlossen, als einzige DGB-Gewerkschaft hat sie mit der Vereinbarung von Arbeitgeberbeiträgen den Weg in die Pensionskasse eröffnet. Darauf verwies Claus-Harald Güster, stellvertretender NGG-Vorsitzender, bei der Eröffnung einer Betriebsrätekonferenz zum Thema „Rechtzeitig neue Wege gehen! 10 Jahre Tarifverträge zur Altersvorsorge – Ausblick auf die künftige Tarifpolitik“.


„Vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft muss der Generationenvertrag neu definiert werden“, hat Güster erklärt. Die Arbeitswelt müsse so gestaltet werden, dass die Beschäftigten gesund älter werden können und vor Altersarmut geschützt seien.
 

„Deshalb sollte der demographische Wandel begleitet werden durch die Qualifizierung älterer Beschäftigter, flexible Übergänge in die Rente, gesundheitliche Prävention und altersgerechte Arbeitszeiten. Das muss sich noch stärker in Tarifverträgen und in der täglichen Betriebspolitik wiederfinden“, hat der NGG-Vize gefordert. Die Sozialpartnerinitiative lebenslanges lernen (SPILL) und auch die Arbeit in altersgemischten Teams aus Jüngeren und Älteren seien Bausteine, betriebspolitisch auf den demographischen Wandel zu reagieren. „Auch künftig werden wir gemeinsam mit den Arbeitgebern rechtzeitig neue Wege in der Tarifpolitik gehen“, ist Güster zuversichtlich.
 

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