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NGG droht mit Warnstreiks bei Coca-Cola

Hamburg – 19. März 2010


Am 25./26. März 2010 steht die entscheidende Tarifverhandlung bei Deutschlands größtem Getränkehersteller, der Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG, an. Claus Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und Verhandlungsführer, erklärte im Vorfeld in Hamburg: „Wir verhandeln ein ganzes Tarifpaket für die ca. 11.000 Coke-Angestellten. Wir wollen durchsetzen, dass bei Coca-Cola in den nächsten Jahren niemandem betriebsbedingt gekündigt wird. Erreichen wollen wir dies über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung, Regelungen zur Arbeitszeit und zur Altersteilzeit und einen Entgelttarifvertrag.“


Der Arbeitgeber wolle 20 Vertriebsstandorte stilllegen, vier Produktionsstandorte schließen, mehr Leiharbeit und Outsourcing in Sortierung und Kommissionierung und eine Zentralisierung der Verwaltung.


Güster: „Wir haben mit dem Arbeitgeber sieben Mal verhandelt, ohne einen entscheidenden Schritt weitergekommen zu sein. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind es leid. Wenn der Vorstand der CCE AG sich nicht sehr deutlich auf uns zu bewegt, werden wir nach dem Ende der Friedenspflicht mit massiven Warnstreiks Druck machen. Dann werden ab dem 1. April eine Woche lang jeden Tag jeweils in einer anderen Region Deutschlands die Räder der Roten Flotte und die Abfüllanlagen stillstehen.“

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