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Berlin, 29. April 2010

Möllenberg: Gentechnik nicht durch die Hintertür

 

Als „sehr Besorgnis erregend“ hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die immer wieder auftretenden Fälle von importiertem mit gentechnisch veränderten Organismen verunreinigtem Saatgut als auch den erneuten Versuch des Agrarmultis Monsanto, Patente für Schweine, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gemästet wurden, zu beantragen.
Möllenberg warnte vor „Gentechnik durch die Hintertür.“ So lange die Risiken von gentechnisch veränderten Organismen und Sorten nicht geklärt und ausgeschlossen sind, lehnen wir jedweden Anbau, Handel und jedwede Verarbeitung ab. Wenn die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet ist, lassen sich die entwichenen Übel nicht mehr einfangen.“
Möllenberg forderte, dass die Kontrollen verstärkt werden. Die Verbraucher lehnten gentechnisch veränderte Produkte in der Lebensmittelkette kategorisch ab. „Wir brauchen mehr Transparenz und eine intensivere gesellschaftspolitische Diskussion über Chancen und Risiken von grüner Gentechnik“, forderte der NGG-Vorsitzende. Das Label „Ohne Gentechnik“ zur Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel müsse gestärkt werden.

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