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Ausbildung im Bäckerhandwerk

Tarifmauer ist gefallen

Berlin, 11. Mai 2010

 

 

Bei den Ausbildungsvergütungen im Bäckerhandwerk hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Tarifmauer eingerissen. Bemerkenswert war es, dass die Auszubildenden selbst in kürzester Zeit mehr als 700 Postkarten mit der zentralen Forderung nach gleichen Tarifen in Ost und West verfasst und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks bei den Verhandlungen übergeben haben.

 

Ab dem 1. September 2010 wird es keine unterschiedlichen Ausbildungsvergütungen mehr für den Ost- oder Westteil von Berlin geben. „Die gleiche Bezahlung von Bäcker-Azubis in einer Stadt war 20 Jahre nach Mauerfall überfällig“, so der Kommentar von Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).


Gelungen sei es der NGG auch, einen Fahrplan für die Angleichung der Vergütungen im gesamten Bundesgebiet bis September 2012 zu vereinbaren. „Ab 1. September 2012 verhandeln wir dann die Ausbildungsvergütungen auf gleichem Niveau. Der Arbeitsort der Azubis spielt dann endlich keine Rolle mehr“, so Güster.

 

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