Presse

19.06.2014

NGG fordert Fracking-Verbot

NGG-Vize warnt vor unabsehbaren Folgen für Mensch und Natur

Hamburg – 19. Juni 2014

Die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, den Gesetzentwurf zur Gewinnung von Erdgas mittels Fracking möglichst schon in der nächsten Woche ins Kabinett einzubringen, damit das Gesetz im Herbst in Kraft treten könne, hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) strikt abgelehnt.

Claus-Harald Güster, stellvertretender NGG-Vorsitzender, hat am Donnerstag auf einer Veranstaltung seiner Organisation in Hamburg ein Verbot dieser Technologie in Deutschland gefordert und erklärt: „Wasser ist das wichtigste Grundnahrungsmittel der Menschen. Ohne sauberes und qualitativ hochwertiges Wasser können in der deutschen Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie keine Lebensmittel und Getränke hergestellt werden. Insbesondere die Mineralbrunnenindustrie und die Brauwirtschaft sind auf eine hervorragende Qualität des Brunnenwassers angewiesen.“

Die Risiken dieser Fördermethode seien nach wie vor unkalkulierbar. Umweltverträglichkeitsprüfungen und die Ausweisung von Trinkwasserschutzgebieten reichten nicht aus. „Die Fließbewegungen des Wassers halten sich nicht an regionale Schutzgebiete.“

Völlig ungeklärt sei es auch, wie der eingesetzte Chemikaliencocktail für Mensch und Natur unbedenklich entsorgt werden könne. „Die beste und sicherste Lösung zum vorbehaltlosen Schutz der wichtigsten menschlichen Lebensgrundlage – des Grund- und Trinkwassers – für heute und für kommende Generationen ist: Fracking verbieten. Minister Gabriel wäre gut beraten, sich nicht über die Argumente von Umweltministerin Barbara Hendricks, die ebenfalls Fracking ablehnt, hinwegzusetzen.“

 

Diese Pressemitteilung...

Schließen

Artikel versenden

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Deine E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die NGG die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die NGG die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu merken.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu kommentieren.

Pressestelle

NGG-Hauptstadtbüro
Luisenstraße 38
10117 Berlin
Tel.: 030 / 28 88 49 693
Fax: 030 / 28 88 49 699
Email: hv.presse@ngg.net

Service

Alle Pressemitteilungen

Im Presse-Archiv finden Sie alle bundesweiten Pressemitteilungen der NGG.

Alle Pressemitteilungen

Socialmedia

Aktuelle Informationen der NGG erhalten Sie auch bei

Facebook und Twitter