Presse

01.12.2014

"Nicht mit uns. Die Friedenspflicht ist vorbei"

Tarifrunde Systemgastronomie: Schlichtung vereinbart

Berlin – 1. Dezember 2014

Auch die vierte Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) hat kein Ergebnis gebracht. „Die Arbeitgeber sind so dreist, sogar ein gegenüber dem letzten Stand verschlechtertes Angebot auf den Tisch zu legen. Nach wie vor sollen Leistungen aus dem Manteltarifvertrag, wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder Zuschläge, gekürzt werden, um damit die Erhöhung der untersten Löhne auf 8,51 Euro zu kompensieren.

Das sei für die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) „eine Rolle rückwärts“. Aufgrund der festgefahrenen Positionen haben sich NGG und BdS auf eine freiwillige Schlichtung geeinigt, die noch im Dezember starten soll.

 „Die Friedenspflicht ist vorbei. Wir werden unsere Forderungen nun öffentlich im Weihnachtsgeschäft verdeutlichen. Warnstreiks sind nicht ausgeschlossen“, so Burkhard Siebert, stellvertretender NGG-Vorsitzender.

 „Die Arbeitgeber hatten ein verbessertes Angebot angekündigt. Vorgelegt haben sie kosmetische Veränderungen: Wir akzeptieren keinen sauren Wein in neuen Schläuchen. Mehr als 100.000 Beschäftigte bei Burger King, McDonald‘s, Starbucks, Autogrill und weiteren Mitgliedsunternehmen des Verbandes erwarten als gerechte Anerkennung für ihre harte Arbeit von einem Tarifvertrag deutlich mehr als das Niveau des gesetzlichen Mindestlohns und keine Einschnitte in den Manteltarifvertrag“, hat Siebert erklärt.

Die Gewerkschaft NGG fordert, dass der Manteltarifvertrag in seiner materiellen Substanz erhalten bleibt, eine Anhebung der untersten Löhne über das Niveau des gesetzlichen Mindestlohns, den Erhalt des Tarifgitters mit einer fairen Erhöhung der weiteren Entgeltgruppen sowie eine schnelle Angleichung der Entgelte in den ostdeutschen Bundesländern.

 

Diese Pressemitteilung...

Schließen

Artikel versenden

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Deine E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die NGG die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die NGG die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu merken.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu kommentieren.

Pressestelle

NGG-Hauptstadtbüro
Luisenstraße 38
10117 Berlin
Tel.: 030 / 28 88 49 693
Fax: 030 / 28 88 49 699
Email: hv.presse@ngg.net

Service

Alle Pressemitteilungen

Im Presse-Archiv finden Sie alle bundesweiten Pressemitteilungen der NGG.

Alle Pressemitteilungen

Socialmedia

Aktuelle Informationen der NGG erhalten Sie auch bei

Facebook und Twitter