Presse

17.11.2014

"Ein Aufweichen des Verbots wäre fatal"

NGG lehnt Pläne der Bundesregierung, Fracking unter Auflagen zu erlauben, ab.

Hamburg - 17. November 2014

Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), lehnt die von der Presse kolportierten Pläne der Bundesregierung über die Ermöglichung von Fracking in Deutschland strikt ab. Den Berichten zufolge soll die Entscheidung, ob auch in geringen Tiefen von weniger als 3.000 Metern „gefrackt“ werden darf, künftig von einer Kommission aus Wissenschaftlern getroffen werden.  

„Die Risiken von Fracking für die Natur, für Grund- und Trinkwasser, sind ungeklärt. Wir lehnen Fracking in Deutschland deshalb weiter ab -  nicht nur oberhalb von 3.000 Metern, sondern generell. Mit der Einsetzung einer Kommission, in der Fracking-kritische Experten einfach überstimmt werden könnten, würde Fracking in einer Vielzahl von Fällen ermöglicht. Eine solche Aufweichung des Verbots durch die Hintertür ist fatal. Niemand, auch nicht die Wissenschaftler in einer solchen Kommission, kennen die Langzeitfolgen der beim Fracking verwendeten Chemikalien in unserem Boden. Mit der Einsetzung einer Kommission, die Bohrungen erlauben kann, wird die Verantwortung einfach abgeschoben. Für mich ist die Frage, ob Fracking in Deutschland erlaubt werden soll, eine ganz grundsätzliche, politische Frage, vor deren Beantwortung sich die Politik nicht drücken darf.“  

Sauberes Grund- und Trinkwasser seien „unverzichtbare Grundlage“ der Produkte der deutschen Getränke- und Lebensmittelindustrie. Nicht nur aus Naturschutzaspekten, sondern auch mit Blick auf die in diesen Branchen beschäftigten Menschen sei der Verzicht auf Fracking unumgänglich, so Güster. 

 

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