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26.08.2015

Rosenberger: "Mehrwegquote stabilisieren"

"Tour des Genusses: Mit frischen Rezepten für gute Arbeit": Bei Thüringer Waldquell in Schmalkalden

Schmalkalden – 26. August 2015.

Seit 150 Jahren ist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die Menschen da, die in Deutschland Lebensmittel produzieren, die für den Genuss arbeiten und für Gastlichkeit sorgen. Aus diesem Grund besucht die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger am Mittwoch auf ihrer „Tour des Genusses – So isst und trinkt Deutschland. Mit frischen Rezepten für gute Arbeit“ gemeinsam mit Bodo Ramelow, dem Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH in Schmalkalden.

Die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH ist ein regional herausragendes Unternehmen, das sichere Arbeitsplätze bietet und auch tarifvertraglich abgesichert ist. Hinter den erfolgreichen Marken stehen qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die in den vergangenen hochsommerlichen Wochen Schwerstarbeit geleistet haben. Um dies zu würdigen, fiel meine Wahl auf diesen Standort“, sagte die NGG-Vorsitzende.

Rosenberger würdigte ausdrücklich, dass der Mineralbrunnenbetrieb 90 Prozent der Thüringer Waldquell-Getränke in umweltfreundliche Mehrwegflaschen abfüllt und auf kurzen Lieferwegen vertreibt. Damit liege das Unternehmen, das Markenmarktführer in Thüringen ist, noch über der von der Verpackungsverordnung vorgeschriebenen Quote von 80 Prozent.

Vor diesem Hintergrund sei es umso dramatischer, dass bundesweit der Mehrweganteil bei Mineralwasser nur noch bei knapp 30 Prozent liege. Gehe die Mehrwegquote bundesweit weiter zurück, seien Arbeitsplätze in der mittelständisch geprägten Brunnenindustrie gefährdet.

Die aggressive Billigpreisgestaltung des Einzelhandels, vor allem der Discounter, hat die NGG-Vorsitzende scharf kritisiert. „Wenn eine 1,5-Literflasche schon für 19 Cent gehandelt wird und damit das Pfand teurer ist als das Produkt, dann wird der Wert eines Lebensmittels nicht angemessen gewürdigt.“ Rosenberger bekräftigte die Forderung der Gewerkschaft NGG nach einer Pflicht zur eindeutigen Kennzeichnung auf dem Produkt, damit der Verbraucher klar erkennen könne, ob er zu Mehrweg oder zu Einweg greife. Die Mehrwegquote müsse verbindlich festgelegt werden und notwendig sei eine Lenkungsabgabe auf ökologisch nicht vorteilhafte Verpackungen.

Die NGG-Vorsitzende betonte, dass Mehrweg mehr Arbeitsplätze bedeute und damit volkswirtschaftlich nachhaltig wichtig sei, Ressourcen spare und die Umwelt schone.

 

 

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