Presse

14.01.2016

Lebensmittel: Gewerkschaft NGG für bessere Kennzeichnung von Inhaltsstoffen

Grüne Woche 2016

 

Berlin – 14. Januar 2016

Michaela Rosenberger, Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), unterstützt den heute, Donnerstag, den 14. Januar 2016, im Bundestag zur Beratung stehenden Antrag für mehr Klarheit bei der Bezeichnung von Lebensmitteln.  

Wir begrüßen alle Schritte, die bei den Verbrauchern zu mehr Klarheit über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln führen. Durch Lebensmittelskandale, aber eben auch durch irreführende Kennzeichnungen auf den Verpackungen, ist der Ruf der Lebensmittelwirtschaft in den letzten Jahren immer wieder beschädigt worden. Und das, obwohl die in Deutschland hergestellten Lebensmittel von höchster Qualität und so sicher wie in kaum einem anderen Land sind.

Heute erfahre die Lebensmittelwirtschaft längst nicht die öffentliche Wertschätzung, die sie als innovativer  und immerhin viertgrößter Wirtschaftszweig in Deutschland verdiene, so Rosenberger. Auch deshalb sei es für viele Unternehmen zunehmend schwierig, geeigneten Nachwuchs zu finden. Dabei gefährde der Fachkräftemangel schon heute in vielen Betrieben den wirtschaftlichen Erfolg.      

Rosenberger: „Wenn in Erdbeerjoghurt kaum Erdbeeren oder in Geflügelwurst vor allem Schweinefleisch enthalten sind, dann fühlen sich Verbraucher getäuscht. Das ist heute, wo die Zahl der Menschen, die unter Allergien und Unverträglichkeiten leiden, so hoch wie nie ist, schwer vermittelbar. Ernährung ist heute ein gesellschaftliches Topthema und die Verbraucher erwarten mit Recht, auf den ersten Blick erkennen zu können, welche Inhaltsstoffe ein Produkt hat. 

Noch haben nicht alle Hersteller die Zeichen der Zeit erkannt und sind zu voller Transparenz, vom Acker bis zum Teller, bereit. Daher ist es mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität der Branche zu begrüßen, wenn jetzt der Gesetzgeber einen neuen Impuls für bessere Kennzeichnungen auf den Verpackungen gibt.

 

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