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12.03.2016

12.03.2016

Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit: Güster warnt vor "sozialem Sprengstoff"

Münster – 12. März 2016

Der Gesetzentwurf gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen muss endlich ins parlamentarische Verfahren“, hat Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), am Samstag auf einer Veranstaltung seiner Organisation in Münster gefordert.

Der Gesetzgeber darf dem Ausufern des Missbrauchs nicht weiter tatenlos zusehen. Das birgt sozialen Sprengstoff. Der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles muss endlich in die Ressortabstimmung und ohne weiteres Zerfleddern ins parlamentarische Verfahren“, hat Güster betont.

Die Gewerkschaften seien äußerst kompromissbereit gewesen. Auch wenn die Mitbestimmung der Betriebsräte bei der Fremdvergabe fehle, „könne mit dem Gesetz trotzdem dem Missbrauch ein Riegel vorgeschoben werden“, ist sich Güster sicher. So sehe der Gesetzentwurf des Arbeitsministeriums vor, dass Werkverträge darauf geprüft werden, ob dahinter nicht ein normales Arbeitsverhältnis stehe. Leiharbeit solle auf 18 Monate begrenzt werden. Nach neun Monaten sollen Leiharbeiter den gleichen Lohn wie das Stammpersonal erhalten.

Die Gewerkschaften werden nicht locker lassen, die Bundeskanzlerin und die Koalition in die Pflicht zunehmen. Wer sich nicht an Vereinbarungen hält, muss mit gewerkschaftlichen Aktionen rechnen“, hat der NGG-Vize angekündigt.

 

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