Presse

14.06.2016

BAG verbietet Lohndrückerei mit der Reinigung von Hygienekleidung

Gewerkschaft NGG begrüßt Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts

Hamburg, 14. Juni 2016

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt, wonach es Arbeitgebern in der deutschen Schlachtindustrie untersagt ist, Teile des Lohnes für die Reinigung von Hygienekleidung einzubehalten.

Zur höchstrichterlichen Entscheidung erklärte Claus-Harald Güster, stellvertretender NGG-Vorsitzender: „Wir begrüßen das heutige Urteil ausdrücklich und sehen uns in unserer Rechtsauffassung bestätigt. Es kann nicht rechtens sein, dass der niedrige Lohn in den deutschen Schlachthöfen noch weiter gedrückt wird, indem die Beschäftigen selber für das für ihre harte Arbeit notwendige Werkzeug oder die Reinigung ihrer Kleidung aufkommen.

Leider war dies bisher tägliche Praxis und ein beliebter Trick, die Lohnkosten noch weiter zu senken. Wir erhoffen uns vom heutigen Urteil eine Signalwirkung. Auch das sogenannte Messergeld oder das Einbehalten von Teilen des Lohns für Arbeitskleidung, notwendige Werkzeuge oder die Nutzung der Kantine gehören endlich abgeschafft.“

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Zur Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts vom 14. Juni 2016

 

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