Presse

25.03.2017

Änderungen am Arbeitszeitgesetz: "Kontraproduktiv" und "absurd"

Erzhausen – 25. März 2017 „Völlig kontraproduktiv“ und „absurd“. So hat Burkhard Siebert, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die Forderung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) nach einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes bezeichnet.

Auf einer Veranstaltung seiner Organisation in Erzhausen bei Darmstadt stellte Burkhard Siebert heraus, dass die „Pläne für noch längeres Arbeiten im Gastgewerbe“ keinesfalls im Sinne der Beschäftigten sind: „Die überlangen, teils gesundheitsgefährdenden Arbeitszeiten sind ein Hauptgrund dafür, dass die Branche riesige Nachwuchsprobleme hat. Jetzt öffentlich gegen das Gesetz, das vor den Folgen überlangen Arbeitens schützen soll, zu wettern, ist sicher keine Werbung für die Branche und mit Blick auf die Zukunft des Gastgewerbes völlig kontraproduktiv.“

Es sei „mehr als bezeichnend“, dass die Kritik am Arbeitszeitgesetz erst seit der Einführung des Mindestlohns 2015 erhoben würde. Erst mit dem Mindestlohngesetz, das hohe Strafen für die Nichteinhaltung vorsieht, sei die Notwendigkeit der korrekten Dokumentation der Arbeitszeit der Beschäftigten auch im Gastgewerbe angekommen, so Siebert. „Viele Betriebe haben sich in der Vergangenheit nicht um diese gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschert. Jetzt, wo bei Verstößen Strafen drohen, wird das Arbeitszeitgesetz plötzlich als Ursache aller Probleme in der Branche angegriffen. Das ist absurd.“

Bei einer Pressekonferenz in Berlin hatte der DEHOGA am 22. März 2017 den Start einer „Branchen-Kampagne“ mit dem Ziel, Änderungen am Arbeitszeitgesetz durchzusetzen gestartet.   

Ansprechpartner für die Presse vor Ort:

  • Guido Noll, Geschäftsführer der NGG in Darmstadt und Mainz: Tel.: 0170 2126926, E-Mail: guido.noll@ngg.net

Diese Pressemitteilung als PDF

 

Diese Pressemitteilung...

Schließen

Artikel versenden

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Deine E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die NGG die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die NGG die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu merken.

Bitte melden Sie sich an um den Artikel zu kommentieren.

Pressestelle

NGG-Hauptstadtbüro
Luisenstraße 38
10117 Berlin
Tel.: 030 / 28 88 49 693
Fax: 030 / 28 88 49 699
Email: hv.presse@ngg.net

Service

Alle Pressemitteilungen

Im Presse-Archiv finden Sie alle bundesweiten Pressemitteilungen der NGG.

Alle Pressemitteilungen

Socialmedia

Aktuelle Informationen der NGG erhalten Sie auch bei

Facebook und Twitter