Presse

15.06.2018

Trotz schwarzer Zahlen: Job-Kahlschlag bei Nestlé – „Rücksichtslose Profitgier“

Job-Kahlschlag bei Nestlé

Hamburg, 15. Juni 2018

„Dahinter steckt rücksichtlose Profitgier. Um absurd hohe Renditen zu erreichen, werden reihenweise Menschen auf die Straße gesetzt.“ Die Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Michaela Rosenberger hat die Konzernführung der Nestlé AG mit scharfen Worten für die in dieser Woche bekanntgegebenen Schließungspläne für mehrere deutsche Werke* kritisiert.

„Nestlé tut dieser Tage leider einmal mehr viel dafür, seinem schlechten Ruf als besonders skrupelloser Konzern, für den Marge wichtiger als Menschen sind, gerecht zu werden.“ Keine der in dieser Woche verkündeten Maßnahmen sei notwendig: „Alle betroffenen Werke haben schwarze Zahlen geschrieben. Der von der Schweizer Konzernspitze vorgegebenen absurden Zielmarke von 18,5 Prozent Rendite wird alles untergeordnet.“ Das Ende des „Job-Kahlschlags bei Nestlé“ ist nach Einschätzung der NGG-Vorsitzenden nicht in Sicht. Es sei daher wenig verwunderlich, dass sich „Betriebsräte und Beschäftigte wütend und sehr konfliktbereit“ zeigten. „Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen.“

Hintergrund*:

In dieser Woche wurden die Beschäftigten vier deutscher Nestlé-Standorte über Teil- oder Standortschließungen informiert. Bundesweit sind mehrere hundert Beschäftigte vom geplanten Stellenabbau betroffen.

Betroffene Nestlé-Standorte:
• Standort Ludwigsburg (Caro-Kaffee)
• Standort Singen (Maggi-Produkte)
• Standort Lüdinghausen (Maggi-Produkte)
• Standort Biessenhofen (Zerealien)

Für den Nestlé-Standort Weiding wurde das endgültige Aus bereits im Frühjahr 2018 verkündet.
Ab Montag, 18. Juni 2018, tagt der Gesamtbetriebsrat der Nestlé-Deutschland AG um gemeinsam mit der Gewerkschaft NGG das weitere Vorgehen zu den von der Konzernspitze bekanntgegebenen Maßnahmen zu planen.

 

Pressemitteilung als PDF

 

Diese Pressemitteilung...

Schließen

Artikel versenden

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Deine E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die NGG die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die NGG die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

Pressestelle

NGG-Hauptstadtbüro
Luisenstraße 38
10117 Berlin
Tel.: 030 / 28 88 49 693
Fax: 030 / 28 88 49 699
Email: hv.presse@ngg.net

Service

Alle Pressemitteilungen

Im Presse-Archiv finden Sie alle bundesweiten Pressemitteilungen der NGG.

Alle Pressemitteilungen

Socialmedia

Aktuelle Informationen der NGG erhalten Sie auch bei

Facebook und Twitter