Presse

17.12.2018

Guido Zeitler: Solidarität unter Nestlé-Beschäftigten hat Früchte getragen

Nestlé: Überragendes Tarifergebnis erreicht

Hamburg, 17. Dezember 2018

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat nach langen und schwierigen Verhandlungen für einen Sozialplan und Interessenausgleich mit Nestlé Deutschland ein umfangreiches Tarifpaket abgeschlossen.

Vorgesehen sind u.a. Abfindungen für langjährig Beschäftigte sowie Regelungen zur Altersteilzeit für Beschäftigte ab 57 Jahren. Für die Standorte Ludwigsburg und Weiding, die geschlossen werden, sollen ab 1. Februar 2019 Transfergesellschaften eingerichtet werden. Hinzu kommt finanzielle Unterstützung für individuelle Maßnahmen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung mit einer Dauer bis zu 36 Monaten.

Dazu sagte der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler: „Nur durch die überwältigende Solidarität unter den Nestlé-Standorten in Deutschland und international konnte dieses herausragende Tarifergebnis erreicht werden. Der Schweizer Konzern wird sich zukünftig genau überlegen, ob er jedes Mal einen solchen Konflikt führen will.“

Die Gewerkschaft NGG hatte in zahlreichen Protestaktionen die Profitgier und das Rendite-Ziel von bis zu 18,5 Prozent angeprangert und um alle Arbeitsplätze und Standorte unter dem Motto „Mensch vor Marge“ gekämpft. Sehr verwunderlich, ja unverständlich sei es angesichts der Kahlschlagpolitik von Nestlé deshalb, so Zeitler, dass Ulf Mark Schneider, der deutsche Chef des Lebensmittelkonzerns kürzlich als „Manager des Jahres“* gekürt wurde, für den seine „Mitarbeiter im Mittelpunkt“ stünden und die ihm Bewunderung entgegen brächten.

Hintergrund:
Im Juni 2018 wurden die Beschäftigten an vier deutschen Nestlé-Standorten über Teil- oder Standortschließungen informiert. Betroffen sind mehrere hundert Arbeitsplätze:

• Standort Ludwigsburg (Caro-Kaffee) mit rund 150 Beschäftigten

• Standort Singen (Maggi-Produkte)

• Standort Lüdinghausen (Maggi-Produkte), mehr als 100 Arbeitsplätze gefährdet

• Standort Biessenhofen (Zerealien), mehr als 100 Arbeitsplätze gefährdet

Für den Nestlé-Standort Weiding (85 Beschäftigte) wurde das endgültige Aus bereits im Frühjahr 2018 verkündet.

 

*“Handelsblatt“ vom 14. Dezember 2018, Seite 50.

 

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