Presse

12.08.2019

Zeitler: „Politik muss diesem Geschäftsmodell grundsätzlich einen Riegel vorschieben!“

Lieferdienst Deliveroo stellt Deutschland-Geschäft kurzfristig ein

Hamburg, 12. August 2019

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) wirft dem Essenslieferdienst Deliveroo fehlende soziale Verantwortung vor: „Wir weinen dem Unternehmen und seinen Geschäftspraktiken, die komplett auf Scheinselbständigkeit basieren, keine Träne nach. Aber diese sehr kurze Frist zwischen Bekanntmachung und Umsetzung der Geschäftsaufgabe ist ein Schock für die Beschäftigten. Innerhalb weniger Tage verlieren sie ihr Einkommen, also ihre Existenzgrundlage. Auch das zeigt, welche Nachteile dieses Geschäftsmodell birgt“, so der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler.

Auch eine Abfindung oder dergleichen schaffe da keine Abhilfe. Zeitler: „Wir fordern von der Politik, dass sie derartigen Geschäftspraktiken, die das unternehmerische Risiko und die Kosten vorwiegend auf die Rider, also die Lieferdienstfahrer, abwälzen, einen Riegel vorschiebt. "Was wir auch in dieser Branche brauchen, ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung – und zwar vom ersten Tag an!“

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