Vorstellung des DGB-Index „Gute Arbeit“
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am Donnerstag, den 26. Juni 2008, in Berlin den „DGB-Index Gute Arbeit 2008“ vorgestellt. Auch wenn sich die Arbeitsqualität nach Einschätzung der Beschäftigten gegenüber 2007 im Durchschnitt leicht verbessert hat, schlagen sich in der aktuellen Befragung doch die Folgen von Leiharbeit und prekärer Beschäftigung zunehmend nieder. Franz-.Josef Möllenberg, NGG-Vorsitzender: „Wenn insgesamt nur 31 Prozent der Befragten keine Angst um ihre berufliche Zukunft haben und nur vier Prozent derjenigen mit „Schlechter Arbeit“ sich keine Sorgen machen, ist das ein alarmierendes Ergebnis.“
Zu Recht, so Möllenberg, formulieren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Kernansprüche: ein ausreichendes Einkommen, gute berufliche Zukunftsaussichten und Arbeitplatzsicherheit. Hier sei eine klare Botschaft an alle Arbeitgeber, für die Niedriglöhne und Leiharbeit Teil ihrer Strategie sei: „Die Beschäftigten leiden darunter und haben schlichtweg Angst. Das darf nicht weiter vorangetrieben werden. Dieses Ergebnis motiviert uns, weiter an unserer Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn festzuhalten.“
Info: www.dgb-index-gute-arbeit.de