Studie
Etwa 623.000, also 21,5 Prozent aller knapp 2,9 Millionen abhängig Beschäftigten in Niedersachsen mussten sich 2007 mit Bruttostundenlöhnen unterhalb der Niedriglohnschwelle von 9,62 Euro zufrieden geben. Problembranchen seien vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe, das Bäckerhandwerk, das Wach- und Sicherheitsgewerbe sowie der Einzelhandel. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Auftrag des DGB.
Bernhard Hemsing, stellvertretender Vorsitzender des NGG-Landesbezirks Nord: „Stundenlöhne von vier oder fünf Euro sind keine Seltenheit. Ein Mindestlohn von 7,50 Euro würde eine klare Grenze ziehen und für die knapp 74.000 Minijobberinnen und Minijobber im niedersächsischen Gastgewerbe eine bessere Entlohnung bedeuten.“