Presse

28.02.2020

Am Montag „Schlichtung“ zwischen Gewerkschaft und McDonald’s, Starbucks und Co.: 12 Euro pro Stunde mindestens!

Tarifverhandlungen in der Systemgastronomie

Hamburg, 28. Februar 2020

„Die Forderung steht: 12 Euro mindestens pro Stunde und mehr Geld für alle 120.000 Beschäftigten in der Branche.“ Vor der für Montag, den 2. März 2020, in München vereinbarten Schlichtung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) hat der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan auf die „Entschlossenheit und eindeutigen Erwartungen“ der Beschäftigten hingewiesen.

Auch in dieser Woche hätten die Mitarbeiter von McDonald’s, Nordsee, Starbucks und Co. mit zahlreichen öffentlichen Aktionen und Warnstreiks gezeigt, dass sie sich nicht mehr mit einem Lohn, der ein paar Cents über dem Mindestlohn liegt, zufriedengeben werden. Freddy Adjan: „Die Arbeit in der Systemgastronomie ist besonders stressig und körperlich anstrengend, trotzdem reicht der Lohn nicht aus, um davon ordentlich zu leben. Und das, obwohl wir es hier mit milliardenschweren Konzernen zu tun haben und die Umsätze der Branche immer weiter steigen.“

Mit Warnstreiks und öffentlichen Aktionen haben sich die Beschäftigten der Systemgastronomie in dieser Woche u.a. in Berlin, Ludwigshafen, Magdeburg und Dortmund für die Forderung nach „12 Euro mindestens“ eingesetzt.

Im BdS sind die führenden Unternehmen der Branche wie McDonald’s, Burger King, L’Osteria, Starbucks, Nordsee, Tank und Rast, Autogrill und Pizza Hut organisiert. In bisher drei Tarifverhandlungen konnten sich NGG und BdS nicht auf den Abschluss eines neuen Tarifvertrages einigen. Beide Seiten haben sich deshalb auf eine Schlichtung verständigt. Als Schlichter wird Dr. Harald Wanhöfer, Präsident des Landesarbeitsgerichts München, fungieren.

Im Video berichten Fastfood-Mitarbeiter, warum sie sich für „12 Euro mindestens“ pro Stunde einsetzen: Zum Video bei YouTube; zum Video bei Twitter

 

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