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Auftakt in Aachen

Warnstreikwelle in der Süßwarenindustrie NRW
Die Beschäftigten aus der Süßwarenindustrie NRW fordern ein Lohnplus von 9,9 Prozent

17.100: So viele Menschen arbeiten in der nordrhein-westfälischen Süßwarenindustrie. Und wenn die in Wallung kommen, weil die Arbeitgeber in der aktuellen Entgelttarifrunde noch kein konkretes Angebot auf den Tisch gelegt haben, dann steht die Produktion still. Der Startschuss für eine große Warnstreikwelle fiel gestern: Beschäftigte von Lindt (Aachen), Lambertz (Aachen), Bon Gelati (Waldfeucht und Übach-Palenberg), Solent (Übach-Palenberg) und A&W Feinbackwaren (Eschweiler) kamen in Aachen zusammen. Mit einer Großkundgebung und einem Demonstrationszug durch die Innenstadt unterstrichen sie lautstark und eindrucksvoll die Forderung der NGG-Tarifkommission nach einem Lohnplus von 9,9 Prozent, mindestens aber 360 Euro pro Monat (Azubis: 190 Euro). Anfang September wird wieder verhandelt. 

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