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"Nein zum Billiglohn-Ländle!"

Wir haben eine deutliche Lohnsteigerung verdient!
Eine Gruppe Streikender mit Schildern stehen in der Stuttgarter Innenstadt vor einem roten Pavillon mit NGG-Logo. Eine Gruppe Streikender mit Schildern stehen in der Stuttgarter Innenstadt vor einem roten Pavillon mit NGG-Logo.

„Nein zum Billiglohn-Ländle! Wir haben eine deutliche Lohnsteigerung verdient!“ Mit diesen Worten sind die Beschäftigten des baden-württembergischen Gastgewerbes gestern und vorgestern auf die Straße gegangen, um für höhere Löhne zu demonstrieren: in Freiburg, Konstanz, Stuttgart (Foto) und Ulm. Die Protestaktionen stießen auf viel Solidarität, die sich auch in hunderten Unterstützerunterschriften zeigte. 

In den laufenden Tarifverhandlungen haben die Arbeitgeber bislang lediglich eine Lohnerhöhung von vier Prozent ab 1. Februar 2025 und weiteren drei Prozent ab 1. März 2026 angeboten; bei einer Laufzeit von 23 Monaten. Aus NGG-Sicht ist das völlig unzureichend und inakzeptabel in einer Branche, die unter massivem Fachkräftemangel und kritischen Arbeitsbedingungen leidet. Die NGG fordert 15 Prozent mehr Lohn, Wochenendzuschläge und ein Einstiegsentgelt für Fachkräfte von mindestens 3.000 Euro pro Monat sowie 200 Euro mehr für Auszubildende. Am 13. März werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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